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Zimbabwe:

Seit 1993 arbeitet der Internationale Hilfsfonds e.V. im Rahmen des Patenschaftsprogrammes im Süden Zimbabwes in der Region Chikombedzi. Inzwischen werden dort ca. 2000 Kinder an fünf Primarschulen und drei Sekundarschulen betreut. In der Hauptstadt Harare wird außerdem ein Waisenhausprojekt, das Matthew Rusike Waisenhaus, unterstützt.


Projekte im südlichen Zimbabwe

Ausgangspunkt der Projektarbeit des Internationalen Hilfsfonds im südlichen Zimbabwe ist das Chikombedzi Mission Hospital, das unter der Leitung des IH-Ärzteehepaares Dr. Furrer neu aufgebaut wurde und sich inzwischen zu einem bedeutenden Gesundheitszentrum entwickelt hat. Um darüber hinaus der von Dürrekatastrophen heimgesuchten Bevölkerung langfristig und weitergehend zu helfen, wurden zusätzliche Dammbau-, Bewässerungs- und Landwirtschaftsprojekte ins Leben gerufen und Kinderhilfsprogramme an verschiedenen Schulen der Region gestartet.


An der Chikombedzi Primarschule nahm der IH im Jahr 1993 seine Arbeit im Rahmen des
Patenschaftsprogrammes auf. Heute werden dort ca. 500 Kinder von deutschen Pateneltern betreut; d.h. für diese Kinder werden Schulgebühren, Schulkleidung und Schulmaterial gezahlt, sie erhalten medizinische Betreuung und profitieren von neu erbauten Klassenzimmern und Latrinen, Tierzucht- und Schulgartenprojekten.

Im Laufe der Jahre wurden an der Chanienga Schule, der Chompani Schule, der Gurungweni Schule, und an der Pfumari Schule ebenfalls Patenschaftsprojekte mit jeweils 300 bis 400 Schülern gestartet.

Als die ersten Jahrgänge ihre Basisausbildung beendet hatten, übernahm der Internationale Hilfsfonds auch die Betreuung der Schulabgänger an den drei umliegenden weiterführenden Schulen. Für Schüler, die keine weiterführende Schule besuchen wollen, werden Ausbildungslehrgänge in verschiedenen handwerklichen Berufen angeboten.

Die IH-Patenschaftsprojekte in der Region Chikombedzi haben ihren Schwerpunkt in der Verbesserung der Ausbildung und der medizinischen Betreuung der Kinder und ihrer Familien; gleichzeitig wird eine Verbesserung der Infrastruktur im Umfeld der Kinder durch vielfältige Wasser- und Landwirtschaftsprojekte vorgenommen. Der Erfolg dieser Arbeit ist nicht zu übersehen und wird auch von der Regierung des Landes anerkannt und gewürdigt.


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