INHALT
Nr. 9 September 2017














ZIMBABWE
IH-LIRHANZO-Schule:
Die Erweiterung der Schulgebäude
schafft Raum für die lernbegierige Jugend!
ZIMBABWE
Die Schulbildung
muß Priorität haben –
auch für AIDS-Waisen!



IH-Projektleiterin Ezelle Schimper berichtet aus der Region Chikombedzi, Zimbabwe:
Schulbildung muß Priorität haben – auch für AIDS-Waisen!

Frau Ezelle Schimper zeigt sich erfreut, ihren Ehrengästen das LIRHANZO-Hilfsprojekt für AIDS-Waisen, in das ein eigener Schulbetrieb integriert ist, zu präsentieren. 
Unser Photo zeigt die Erweiterung des Schulgebäudes.
Im Patenschaftsprojekt des Internationalen Hilfsfonds in Zimbabwe hat die Schulförderung in der Region Chikombedzi seit jeher oberste Priorität. Dieses Ziel hat sich unser Hilfswerk nicht zuletzt deshalb gesetzt, weil nur der Zugang zum regelmäßigen Schulbesuch realistische Zukunftschancen für die heranwachsende Jugend eröffnet. Es bedarf keiner ausführlichen Erläuterungen, daß dies insbesondere für die ohnehin schon benachteiligte, verarmte Landbevölkerung der isoliert gelegenen im Süden Zimbabwes in Grenznähe zu Mozambique Region Chikombedzi gilt. Gleichzeitig stellt Schulbildung einen nicht zu unterschätzenden Schutz gegen Diskriminierung dar und bildet die notwendige Grundlage für alle weiterführenden Ausbildungs- und Berufsförderungsmaßnahmen.

LIRHANZO-SCHULPROJEKT:
DIE ERWEITERUNG DER KLASSENRÄUME ERHÖHT DIE AUSBILDUNGSKAPAZITÄT.


Bereits vor 7 Jahren hat der Internationale Hilfsfonds in gemeinsamer Anstrengung mit engagierten Bewohnern aus der Region Chikombedzi einen “Ableger“ in Verbindung mit der bereits bestehenden Schulstruktur geschaffen. Die Einheimischen haben diese unter Führung von IH-Projektleiterin Ezelle Schimper eingeleitete Initiative begrüßt und in bewährter Kooperation, wie bei allen vorangegangenen IH-Maßnahmen der Hilfe zur Selbsthilfe, bereitwillig unterstützt.

Außerdem war es unabdingbar, die formellen Auflagen zu erfüllen, um die staatliche Anerkennung der in die Wege zu leitenden Schulausbildung zu gewährleisten, was eine legale Grundvoraussetzung darstellt. Wenngleich die finanzielle Ausstattung für die „Satellitenschule“ LIRHANZO eher bescheiden zu nennen war, hinderte uns dieser Umstand nicht, den Schulbetrieb in Gang zu setzen, wenngleich das bedeutete, daß der Unterricht vorerst im Freien, vorzugsweise im Schatten der Bäume, abgehalten werden mußte.

ALLER ANFANG IST SCHWER!

Der Start der Schulbetriebs gab demnach zu übertriebenem Optimismus keinen Anlaß, und in der Anfangsphase des Unterrichts der Waisenkinder wagte damals kaum jemand davon zu träumen, daß sich daraus einmal ein Schulkomplex entwickeln könnte, der nunmehr schon 10 Lehrer umfaßt, die gegenwärtig mehr als 250 Kinder unter ihrer Obhut halten. Zwei weitere Angestellte kümmern sich um die Verwaltung, um die administrative Abwicklung des Schulbetriebs mit all ihren Vorgaben und Verpflichtungen sicherzustellen. Angesichts der für Zimbabwe einmalig zu nennenden Konzeption und des inzwischen zu verzeichnenden Fortschritts hat das LIRHANZOSchulprojekt auch außerhalb des Landes Unterstützer gefunden, so zum Beispiel aus dem benachbarten Südafrika.

Im Zusammenwirken mit der Botschaft Australiens in Harare gelang es dem IH, die erforderlichen Baumaterialien für die Erweiterung der Schulgebäude zu beschaffen, welche auf den beigefügten Photos abgebildet sind. Diese Partnerschaft ermöglichte darüberhinaus, neben dem Schulgebäude-Block auch die Errichtung einer Lehrer-Unterkunft.

DER IH BESORGT DIE SCHULAUSSTATTUNG!

Mit seinen Hilfsgütersendungen, welche aus Deutschland per Container verschifft werden, versorgte der IH das LIRHANZO- Projekt nicht allein mit dem heiß ersehnten Schulmobiliar, sondern auch mit weiteren Einrichtungsgegenständen, die für den täglichen Schulbetrieb erforderlich sind. Hierzu gehören sind vor allem Wandtafeln und ebenso weitere zur Grundausstattung und Aufrechterhaltung des täglichen Schulbetriebs notwendigen Gegenstände, wie u.a. Schul- und Lehrmaterial, sowohl für die Lehrer, wie gleichermaßen für die zu unterrichtenden Kinder, angefangen vom Lernspielzeug des Vorschulalters in den Kinderkrippen, bis hin zum Sportgerät und der Ausstattung für die Durchführung des Sportunterrichts.

LIRHANZO: Die Kinder freuen sich über die neuen Schulmöbel des IH aus Deutschland.
All diese Vorleistungen trugen maßgeblich dazu bei, daß bereits am 16. Juni 2017 die offizielle Eröffnungs- feier des erweiterten Schulkomplexes stattfinden konnte. An dieser Feier nahmen, was sich für Veranstaltungen dieser Art nicht gerade alltäglich aus- nimmt, insgesamt mehr als 600 Gäste teil; wozu selbstverständlich auch die Schulkinder LIRHANZOS‘ selbst, für welche die neuen Einrichtungen ge- schaffen wurden, gehörten. Es sei der Vollständigkeit halber darauf hinge- wiesen, daß der in der LIRHANZO- Schule stattfindende Schulunterricht nicht allein den dort angesiedelten AIDS-Waisen, sondern ebenso allen in der näheren Umgebung wohnenden Kindern offensteht. Dadurch offeriert dieses Projekt eine zusätzliche Sozialleistung, die für alle Kinder in ihrem geographischen Einzugsbereich gedeihlich ist. Gleichzeitig wirkt sich diese Öffnung vorteilhaft für die AIDS-Waisen aus, weil ihnen der Umgang mit anderen Schulkindern aus ihrer Isolation hilft, welche sich für sie aufgrund ihrer fehlenden Eltern als besonders schmerzlich ausnimmt.

Herr Chitiga, Provincial Educational Director aus
Masvingo, äußert sich lobend über das Lirhanzo- Schulprojekt des IH.
Zu den Gästen der Einweihungsfeier der neuen Lirhanzo-Schulgebäude waren auch zahlreiche Vertreter der staatlichen Verwaltungseinrichtungen der Provinz Masvingo erschienen.


Die neuen Schulgebäude bieten den Schülern schöne, lichtdurchflutete Klassenzimmer.
DIE SCHULERWEITERUNG WIRD DURCH EINEN FESTAKT GEKRÖNT!

Unter den Festgästen – und dies sei ausdrücklich hervorgehoben – befanden sich immerhin mehr als 100 Teilnehmer verschiedener Regierungsstellen; etliche davon sogar aus der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Masvingo. Der dort residierende Direktor, zuständig für die Bildungsangelegenheiten der Provinz, ließ es sich nicht nehmen, dem Festakt mit seinem persönlichen Erscheinen Referenz zu erweisen. Er war es auch, der dem Internationalen Hilfsfonds und seinen Förderern den ausdrücklichen Dank der Regierung Zimbabwes entrichtete, wobei er nicht vergaß, in diesem Zusammenhang außerdem das Engagement des IH in einer ganzen Reihe von Schulen der Region Chikombedzi anerkennend und lobend hervorzuheben.

Die Waisenkinder aus der LIRHANZO- Schule erfreuten mit ihren Darbietungen die zahlreich erschienenen Gäste. Letztere sind sich aufgrund der Sonderstellung und des Vorbildcharakters von LIRHANZO in der Facette des Schulwesens der Republik Zimbabwes sehr wohl bewußt. Die Vorreiterrolle, welche Lirhanzo (= Hoffnung) für soziale Fürsorge von AIDS-Waisen in der Provinz Masvingo einnimmt, hat durch den vom Internationalen Hilfsfonds in die Institution integrierte eigene Schulförderung eine weitere, hervorhebenswerte Dimension erhalten. Hier wurde vom IH für AIDS-Waisen des Landes Pionier-Arbeit geleistet. Dieses Projekt kann – darin ist man sich allerorten einig – somit auf nationaler Ebene für Zimbabwe als Modell zur Nachahmung dienen!

Aufgrund der steil ansteigenden Zahl von AIDS-Waisen bestand insbesondere Bedarf an weiteren Klassenräumen für die LIRHANZO-Schulanfänger.

DER FREIE ZUGANG ZUR SCHULBILDUNG IST UNVERZICHTBAR!


Der heute vorgelegte Bericht wäre unvollständig, wenn der 100 Toiletten umfassende Latrinen-Block keine Erwähnung fände. Mit dieser wichtigen Hygiene-Maßnahme versucht der IH, den extremen klimatischen Verhältnissen der Region Rechnung zu tragen. Zusammenfassend kann ausgeführt werden, daß der IH damit ein Konzept in die Praxis übertragen hat, das den hohen Ansprüchen seiner Definition von Entwicklungshilfe genügt und gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dafür auch in Zukunft auf die Unterstützung seiner Förderer zählen zu können.

Bereits in den ersten Jahrgängen der Grundschule beginnen die Schüler, sich mit dem Computer vertraut zu machen.
Denn ohne die Fürsorge, welche von Ihnen, den treuen IH-Spendern, ausgeht, wäre auch diese Verbesserung der Schulinfrastruktur in der entlegenen und von Armut gezeichneten Region Chikombedzi im Süden Zimbabwes, nicht realisierbar gewesen.

Es kann nicht oft genug hervorgehoben werden, wie wichtig der Zugang zu einer soliden Schulbildung ist, die gerade für die Kinder der Ärmsten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung einen entscheidenden Beitrag leistet, wenn die Berufsausbildung ansteht, welche für ihren künftigen Lebensweg von ausschlaggebender Bedeutung ist.

Die Tatsache, daß laut offizieller Angaben deutscher Regierungsstellen mehr als 70 Prozent der aus Afrika in der Bundesrepublik angestrandeten Armutsflüchtlinge über keine abgeschlossene Schulausbildung verfügen, läßt erahnen, welcher Stellenwert einer serösen Schulausbildung angesichts des täglich ansteigenden Flüchtlingsstromes aus Afrika in die Länder Europas beizumessen ist. Der Internationale Hilfsfonds leistet seit mehr als 15 Jahren aktive Schulförderung, die der armen Landbevölkerung zugute kommt, also dort, wo Hilfe in Zimbabwe besonders gefragt ist.

Mit herzlichem Dank, auch im Namen der LIRHANZO-AIDS-Waisen und ihren Betreuern,

Ihre

Ezelle Schimper
Leiterin des IH-Patenschafts- und Schulförderungsprojekts
in der Region Chikombedzi


Der Lehrer, Herr S. Chinhambu, freut sich mit seinen Schülern der 7. Klasse über die neue Ausstattung aus Deutschland.


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Ich möchte gezielt einem Kind und seinem sozialen Umfeld helfen und übernehme die Patenschaft für ein bedürftiges Kind
in Zimbabwe,
in Indien, auf den Philippinen.

Wie mein monatlicher Beitrag in Höhe von 25,- EURO verwendet wird, erfahre ich aus den ausführlichen Informationsunterlagen, einschließlich Photo und Namen meines Patenkindes.
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