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Nr. 04 April 2017









EDITORIAL
Die Tschernobyl-Katastrophe als Mahnung zu mehr Verantwortung gegenüber EU-Bürgern und deren Umwelt!

BELARUS:
Unterstützung für Kinder aus notleidenden Familien!
BELARUS
Hilfeersuchen für Tschernobyl-Opfer und Notleidende an den IH

Die Tschernobyl-Katastrophe als Mahnung zu mehr Verantwortung gegenüber EU-Bürgern und deren Umwelt!

Liebe IH-Freunde,

anläßlich des in Rom gefeierten Jubiläums der nach dieser Stadt benannten Verträge wurde von allen EU-Regenten die Verpflichtung zur Einigkeit beschworen. Wie groß die Diskrepanzen zwischen Wunschvorstellungen und der Praxis, die im europäischen Alltag schließich zum Tragen kommt, sein können, zeigt uns ein Gedenktag auf, der diejenigen, welche in der Europäischen Union das Sagen haben, an die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns erinnert - die sich am 26. April 2017 zum 31sten Male jährende Tschernobyl-Katastrophe!

Die größte Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte zwang die sowjetische Regierung 1986, mehr als 330.000 Menschen aus dem heutigen Belarus, aus Rußland und der Ukraine umzusiedeln. In allen drei Ländern wurden riesige Flächen mit radioaktiven Stoffen verseucht.

Der deutsche Atomausstieg, der mit viel Eigenlob der Regierung einherging, kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß der zu Konrad Adenauers Zeiten unterzeichnete Euratom-Vertrag aus dem Jahre 1957 nach wie vor Gültigkeit hat. Danach darf jeder EU-Staat nach eigenem Gusto und Befinden über den Bau und das Betreiben von Atomkraftwerken entscheiden.

Der „Super-Gau“ von Tschernobyl hat jedem EU-Bürger in angsteinflößender Schärfe verdeutlicht, daß Nuklearkatastrophen keine Grenzen kennen. Es ist deshalb für niemanden nachvollziehbar, wenn in der EU die Eigenbrödelei seit 60 Jahren Vorrang hat vor längst erforderlichen, für alle Mitgliederstaaten verbindlichen Richtlinien, wobei die Umweltverträglichkeitsprüfung für die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke ein längst überfälliges Muß darstellt, das nicht allein auf Neubau und Abbau der Reaktoren beschränkt bleiben darf.

Trotz der alarmierenden Risiken, die nach einer raschen Lösung verlangten, vermeinte die sonst so regulierungssüchtige EU-Bürokratie, sich eine völlig unnötige Priorität setzen zu müssen, den von ihr allzu oft bevormundeten Bürgern per Eilverfahren elektrische Lampen zu verordnen, nach denen niemand verlangt hat; man ist jedoch bis heute noch nicht einmal bereit, einer viel wichtigeren Aufgabe nachzukommen, nämlich für alle 27 EU-Staaten längst überfällige, einheitliche rechtsverbindlichen Sicherheits-Standards für Atomkraftwerke zu schaffen, die den Strom für diese so gen. „Sicherheits-Lampen“ liefern...

Auch die Mitgliedsstaaten untereinander scheinen nicht zum Dialog bereit: Die Nachbarschaftsliebe der EU-Staaten reduziert sich oftmals auf ein Minimum, wenn Standortfragen für Atomkraftwerke (AKW) erörtert werden. Im Zweifelsfall fühlen sich alle EU-Mitgliedsstaaten am wohlsten, wenn ihre Regierungen die Atommeiler an die Grenzen setzen, um das Risiko eines eventuellen Unfalls für die eigene Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

Die Tschernobyl-Katastrophe als Mahnung zu mehr Verantwortung gegenüber EU-Bürgern und deren Umwelt! Als abschreckende Beispiele sei in diesem Zusammenhang lediglich die Wiederinbetriebnahme und Laufzeitverlängerung von Tihange und Doel genannt, mit der die belgische Regierung ein hohes Sicherheitsrisiko eingeht, zumal die Reaktormäntel Risse aufweisen. Nicht umsonst haben unter der Führung der Grenzstadt Aachen eine ganze Reihe von Kommunen eine Sammelklage gegen dieses unverantwortliche Verhalten der Regierung Belgiens eingeleitet.

Wenn man in der BRD den von einem Tsunami ausgelösten Fukushima- Reaktor-Unfall zum Anlaß nimmt, um funktionsfähige Atommeiler stillzulegen, aber gleichzeitig den mit viel höherem Sicherheitsrisiko belasteten „Alt-Schrott-Reaktor“ an der deutsch-französischen Grenze ungebremst Atomstrom ausbrüten läßt, dann ist die Grenze der Zumutbarkeit überschritten. Aber Fessenheim, Tihange, etc. sind nicht die einzigen Gefahrenherde, die, einer Zeitbombe gleich, auf „Teufel komm-raus“, am Netz bleiben – bis es zu spät ist?!

Die Europäische Kommission hat bislang keinerlei Anstalten gemacht, diese egoistisch-nachbarschaftsfeindlichen Standortbestimmungen für AKWs auf die Tagesordnung zu setzen: Warum traut man sich nicht, dieses für ein europäisches Miteinander kontraproduktive Walten der Mitgliedsstaaten offen anzusprechen? Ein weiteres riesiges Problem bedarf dringend einer Lösung auf EU-Ebene und drängt sich seit vielen Jahren auf mit der Frage: Wohin mit dem Atom-Müll? Die so oft strapazierte Thematik in Bezug auf die Umweltbelastung kann nicht länger außen vor bleiben.

Die Katastrophe von Fukushima ließ erkennen, daß Radioaktivität nicht nur im Grundwasser, sondern auch im Meer nachweisbar ist. Aufgrund des ungeheuren Ausmaßes der Tschernobyl-Katastrophe hat sich der Internationale Hilfsfonds intensiv um die zahlreichen Opfer in Belarus, der Ukraine und Rußland gekümmert und war die wichtigste Partner-NRO bei der Initiierung und Umsetzung des „UNESCO-Chernobyl-Programme.“ Im Rahmen seiner Armenund Sofort-Hilfe unterstützte der IH Krankenhäuser, Rehabilitationszentren, Sozial-Einrichtungen, etc. die in ihrer Fürsorge speziell auf Tschernobyl-Opfer ausgerichtet waren. Der Wert dieser Hilfsgütersendungen belief sich bislang für Belarus auf 8,8 Mio. Euro, die Ukraine auf über 9,8 Mio. Euro und für Rußland auf über 4,1 Mio.

Darüberhinaus war der Internationale Hilfsfonds die erste europäische Organisation überhaupt, die sich der Atombombentestopfer Kasachstans angenommen hat, die durch Hunderte von Versuchen der Sowjet-Armee bleibende gesundheitliche Schäden davontrugen und weite Gebiete des Landes radioaktiv verseuchten. Neben den nicht gelösten Problemen, die sich in der Risikotechnik Atomkraft verbergen, besteht eine noch größere Dringlichkeit, nach endlosem Verhandeln, wie jüngst wieder bei der UNO in New York, endlich den konkreten Abbau des Atomwaffenarsenals einzuleiten…

Ihr

Dr. K. H. Koch
Vorsitzender Internationaler Hilfsfonds e.V.


Belarus: Hilfeersuchen für Tschernobyl-Opfer und Notleidende an den IH

Von der Hilfsorganisation TABEA aus Weißrußland (Belarus) erhielt der IH vorigeren Monat ein Schreiben, das wir auf dieser Seite im vollen Wortlaut wiedergeben. Aus gegebenem Anlaß wird darin an den Reaktorunfall in Tschernobyl vor 31 Jahren erinnert. Der Internationale Hilfsfonds ist bemüht, diesem Ersuchen baldmöglichst zu entsprechen. Dazu sind wir gerne bereit, weil wir die Arbeit TABEA’s schon vor Jahren mit Hilfsgütern im Rahmen der „IH-Armen- und Nothilfe für Nachfolgestaaten der UdSSR und Ost-Europa“ unterstützt haben.

In diesem Zusammenhang sollte die Tatsache Erwähnung fi nden, daß es der Internationale Hilfsfonds war, der bereits zur Jahreswende 1990/1991 den stolzen Betrag von umgerechnet 1 Mio. US Dollar zur Verfügung stellte um, in enger Zusammenarbeit mit der UNESCO, das über die Grenzen Europas hinaus bekannt gewordene “UNESCO Chernobyl Programme“ aus der Taufe zu heben.

Die Rolle des IH ging jedoch weit über das Sponsoring dieses international bedeutsamen Projektes hinaus, zumal unser Hilfswerk jahrelang als engagierter Partner der UNESCO aktiv bei der Versorgung von Krankenhäusern und Kliniken, in denen die zahlreichen Tschernobyl-Opfer medizinisch behandelt wurden, mitwirkte. Im Mittelpunkt stand hier die Verbesserung der Versorgung mit medizinisch-technischen Geräten und Medikamenten, sowie Nahrungsmitteln, Bekleidung und anderen Hilfsgütern.

LANGJÄHRIGES ENGAGEMENT FÜR TSCHERNOBYL-OPFER

Denn nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war das Gesundheitswesen in deren gerade erst selbständig gewordenen Nachfolgestaaten außerstande, sich mit der erforderlichen Intensität um die unzähligen Tschernobyl-Opfer zu kümmern. Die Hilfsmaßnahmen des IH ersteckten sich dabei nicht allein auf die Haupteinzugsgebiete der Nuklearkatastrophe in der Ukraine, sondern notwendigerweise auch auf die gleichfalls nuklear verseuchten Gebiete Rußlands und Weißrußlands, welche als die drei am schlimmsten betroffenen Länder galten. Bekanntlich wurden durch den Reaktor- Unfall über 70 Prozent der Fläche von Belarus radioaktiv verseucht, wobei die Region von Mogilev zu den am stärksten in Mitleidenschaft gezogenen Regionen des Landes zählte.

Die Helfer TABEAs widmen sich insbesondere den Alten mit großer Hingabe.
Auch die Behinderten wollen versorgt sein und verlangen viel Zuwendung.
Belarus: Die Selbstversorgung ist für die Armen von großer Bedeutung.
Deshalb brachte der IH schon damals, in den 90er Jahren, dringend benötigte Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung in die betroffenen Zonen, also auch nach Mogilev, wo TABEA seinen Sitz hat. Daraus erklärt sich die enge Beziehung des IH mit den bemitleidenswerten Bewohnern dieser Region.

Nachdem das „UNESCO Chernobyl Programme“ abgeschlossen war, führte der IH seine Hilfsmaßnahmen kontinuierlich fort, wobei wir uns auch fortan den Opfern der Nuklear-Katastrophe zuwandten. In den Folgejahren konzentrierte sich der IH weitgehend auf Hilfsmaßnahmen, um sozial Benachteiligten, Behinderten, Kranken und Waisenkindern Beistand zu leisten. Die sozialen Fürsorgestellen des Landes, inklusive der Krankenhäuser, Altenheime und Rehabilitationszentren, sowie Schulen und Kindergärten, standen nach wie vor im Mittelpunkt unserer Bemühungen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß sich das Hilfsgüter- Gesamtaufkommen des IH für Belarus auf einen Wert von 8,8 Mio. Euro beläuft, bei einem Volumen von 1623 Tonnen.

Da der Internationale Hilfsfonds auf eine langjährige Kooperation mit staatlichen und „nicht-staatlichen“, sozialen und medizinischen Einrichtungen zurückblicken kann, verfügen wir über die notwendige Erfahrung, um den Wert und die Wirksamkeit des sozialen Engagements speziell im Bereich der Zivilgesellschaft erkennen zu können. Da die Effizienz in der Arbeit des IH Priorität genießt, ist es für uns erfreulich, wenn auch TABEA denselben Kriterien folgt. Daraus erklärt sich, warum wir es für nützlich erachten, Herrn Brodovs Selbsthilfe-Initiativen zu unterstützen.

TABEA‘S LOBENSWERTE INITIATIVEN DER SOZIALFÜRSORGE

Der Grundgedanke, auf den Pavel Brodov sein Konzept stützt, ist die in den Kirchen verkündete Nächstenliebe mittels konstruktiver Sozialarbeit in den Alltag zu übertragen. Die Zielgruppen, denen sich Pavel Brodov mit seiner Hilfsorganisation zuwendet, findet er unter den Ärmsten und Benachteiligten, wo sich sein Augenmerk vor allem auf die unterversorgten Alten der Region richtet. TABEA ist eine der wenigen humanitären Hilfsorganisationen in Belarus, die sich seriös ehemaligen Häftlingen und deren zumeist stark vernachlässigten Kindern zuwendet.

DIE REINTEGRATION AUSGEGRENZTER FÖRDERN: TABEA‘S FERIENLAGER ERFÜLLT EINE WICHTIGE SOZIALE FUNKTION!

Das in der Nähe der Stadt Mogilev gelegene Feriencamp beherbergt Kinder aus ärmsten Familien, für die dieser Aufenthalt die Möglichkeit bietet, regelmäßige Mahlzeiten zu erhalten. Dies ist zuhause, wo große Geldnot herrscht, wahrlich nur selten der Fall. Dies hat fatalerweise Unterernährung zur Folge. Hungrig zur Schule zu gehen sind denkbar schlechte Voraussetzungen für Kinder, am Unterricht teilzunehmen und bedeutet ein großes Handicap. So wird nachvollziehbar, warum die ohnehin psychisch stark belasteten Kinder zwangsläufig in ihren schulischen Leistungen zurückbleiben. In dieser Benachteiligung ist die Ursache dafür zu sehen, daß den Kindern der Zugang zu weiterführenden Bildungsanstalten verbaut ist. Solch negative Auswirkungen sind in Weißrußland, wie gleichermaßen auch in Deutschland feststellbar!

KINDERN AUS ZERRÜTTETEN FAMILIEN HELFEN!

Herr Brodov unternimmt große Anstrengungen, um unschuldig in Not geratene Kinder aus ärmsten Familien aus ihrer freudlosen Umgebung zu holen und zu einem mehrwöchigen Aufenthalt in dem von TABEA eingerichteten Ferienlager einzuladen. Dabei wird ebenfalls Kindern Platz geboten, die aus zerrütteten Familienverhältnissen stammen. Die Gründe für deren deprimierende Lage sind mannigfaltiger Art, denn verschiedenste Ursachen können Auslöser für ein tristes Zuhause sein: Die Skala reicht dabei von konfliktgeladenen Scheidungen bis hin zur Alkohol-Abhängigkeit, welche das Leben der Alkoholiker selbst, ebenso wie auch das ihrer Angehörigen, zur Hölle macht. Die Schwächsten in diesen Familien sind die Kinder, die sich nicht wehren können und aus den Alkoholproblemen entstehenden Exzessen am meisten zu leiden haben: Die Kinder sind den Gewaltausbrüchen ihrer Eltern hilflos ausgeliefert, werden häufig grundlos geschlagen und leiden ungemein unter den Aggressionen von Erwachsenen, deren Verpflichtung es ja eigentlich wäre, ihren Kleinen Schutz und Zuflucht zu gewähren. Von Kindern, die aus solchen Familien stammen, wird ein Ferienaufenthalt bei TABEA wie eine Rettung aus größter Not empfunden.

ARBEITSLOSIGKEIT ALS PROBLEMAUSLÖSER!

So ist es nicht verwunderlich, wenn solch extreme Auswüchse in die Arbeitslosigkeit einmünden, welche die Familien aus dem Gleichgewicht bringt und leider nur allzu oft aus der Bahn wirft. Die Ausgrenzung wird von vielen Menschen als Degradierung empfunden und steht deshalb häufig am Anfang von Depressionen, die der Flucht in den Alkohol Vorschub leisten. Aggressionen zwischen Ehepartnern verursachen immer wieder Dauerstreit, der sich in physischer Gewalt entlädt. Opfer sind hierbei meist die Frauen; aber auch die Kinder werden nicht verschont! Solch asoziales Verhalten der Eltern prägt die Kinder, deren Verängstigung ihrer normalen Persönlichkeitsentwicklung entgegenwirkt.

Unser Photo zeigt Herrn Brodov im Kreise der von TABEAs Mitarbeitern betreuten Hilfsbedürftigen.

WIEDEREINGLIEDERUNG VON EX-HÄFTLINGEN


Kinder, die aus einem kriminellen Milieu stammen, wobei ein Elternteil, oder noch schlimmer: sogar beide Elternteile, im Gefängnis einsaßen, driften nicht selten später selbst in ein kriminelles Schattendasein ab, was nichts Gutes für den weiteren Lebensweg verheißt. Insbesondere auch diesen Kindern, die in ihrem Umfeld herzlos als „Abschaum der Gesellschaft“ eingestuft werden, Aufmerksamkeit zu schenken und ihnen eine liebevolle Behandlung angedeihen zu lassen, gehört mit zu den vornehmsten Aufgaben, denen sich TABEA stellt.

Die Kinder mit kriminellem Familienhintergrund bedürfen einfühlsamer Zuwendung, die nur von erfahrenen Pädagogen und Sozialarbeitern erbracht werden kann. Die Ferien können folglich nicht nur aus Freizeit bestehen, sondern es muß gerade für diese Kinder Zeit und Muße vorhanden sein, um – am besten auf spielerische Weise – ein neues Gesellschaftsempfinden zu wecken, das ihnen einen Ausweg aus der Isolation aufzuzeigen vermag. Da die Not, Ausgrenzung und Ächtung durch die Gesellschaft dazu führen, daß die Kinder außerhalb der Gemeinschaft stehen, sind sie letztlich völlig auf sich allein gestellt, kapseln sich immer mehr ab und enden in einem Zustand seelischer Abgeschiedenheit, in der die Kinder zumeist mutlos verharren und dann ohne fremde Hilfe nicht ihrer Isolation entrinnen können, sondern der Gefahr ausgesetzt sind, selbst auf die schiefe Bahn zu geraten.

Wenn sich TABEA dieser Kinder annimmt, so erweist man ihnen einen grossen Dienst, vor allem, wenn ihr verlorengegangenes Selbstwertgefühl wieder auflebt. Dies ist die psychische Voraussetzung zur Stärkung des Selbstbewußtseins, um schließlich eine andere Wegrichtung einzuschlagen und zurück zu einem aktiven Leben in der Gemeinschaft zu finden.

Da sich unser Hilfswerk in seiner Arbeit bekanntlich ebenfalls auf sozial Ausgegrenzte und Benachteiligte ausrichtet, erscheint es dem Vorstand des Internationalen Hilfsfonds naheliegend, das Projekt TABEA’s in der Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen. Seitens des IH ist deshalb geplant, eine Reihe von Hilfsgütern, angefangen von gesunder Aufbaunahrung, Möbeln, bis hin zu Hygieneund Waschmitteln, aber auch Kleidung und Schuhen, sowie Baumaterial zur Renovierung der sozialen Einrichtungen nach Mogilev zu transportieren.

Wir werden nach der Versendung der bevorstehenden Hilfsgütersendung in Kürze über die hoffentlich erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahme berichten und wären erfreut, von Ihnen, werte IHGönner, die erforderliche Unterstützung zu erhalten.

Mit bestem Dank,
Ihr

Karl H. Koch
Vorsitzender Internationaler Hilfsfonds e.V.

Kindern aus ärmsten Familien bietet TABEA einen mehrwöchigen Ferienaufenthalt. Dabei nehmen sie auch am Gottesdienst teil.
In der von TABEA eingerichteten Armenküche erhalten die Vergessenen eine warme Mahlzeit.