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Nr. 08 August 2018










PHILIPPINEN:
Chance zur Schulbildung dank IH-Patenschaft!
















EDITORIAL
Die NATO- und
Flüchtlings-Gipfel
mahnen die EU
zur Emanzipation!
PHILIPPINEN
Wie das IH-Hilfsprojekt
dem Patenkind Wilmer
zugutekommt

Die NATO- und Flüchtlings-Gipfel mahnen die EU zur Emanzipation!

Liebe IH-Freunde,

Insbesondere in Europa hatte man große Hoffnungen auf den am 11. und 12. Juli stattgefudenen NATO-Gipfel gesetzt, von dem sich die Mitgliedsländer des mächtigsten Militärbündnisses der Welt die lange vermißte Neuausrichtung in der Konzipierung der gemeinsamen Ziele versprachen. Statt der erwarteten Geschlossenheit gab es aber schon am ersten Konferenztag ein böses Erwachen, als Präsident Trump seinen europäischen Partnern vorwarf, sich auf Kosten der USA vor ihren Verteidigungsverpflichtungen zu drücken. Dabei nahm er all diejenigen NATO-Staaten ins Visier, die seinen Forderungen, 2% des Bruttoinlandsprodukts für militärische Aufgaben zu investieren, bislang nicht nachgekommen sind. Am schärfsten kritisierte er die Regierung Deutschlands, das als „sehr reiches Land“ einen viel höheren Beitrag zu leisten habe.

Die herb kritisierte Kanzlerin versuchte sich mit dem Hinweis aus der Affäre zu ziehen, Deutschland würde, doch deutlich erkennbar für alle, in Afghanistan amerikanische Interessen verteidigen, was von offizieller deutscher Seite in dieser Deutlichkeit bislang noch nie vorgetragen wurde, zumal bei Eintritt in die Bundeswehr in kriegerische Handlungen vom damaligen Verteidigungsminister Struck allen Ernstes verkündet worden war, „am Hindukusch wird die Freiheit Deutschlands verteidigt:“ Von dieser Version hat man sich von Seiten der Bundesregierung bis heute noch nicht verabschiedet…

Tausende von EU-Bürgern waren am 7. Juni dem Aufruf von Friedens,- Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen gefolgt, um gegen den NATOGipfel wie folgt zu protestieren: 2% des Bruttoinlandsprodukts würden Mehrkosten in Höhe von 100 Milliarden Euro verursachen, die dringend für den Kampf gegen Hunger, Armut und Umweltzerstörung benötigt werden. Anstatt weiter in die exzessive Ausbreitung der Waffenarsenale zu investieren, welche die Gefahr der Entzündung weiterer Kriege erhöhen, sollte der Verringerung des Waffenpotentials in Ost und West Priorität eingeräumt werden. Und hier könnte die NATO, die so gerne die sog. „westlichen Werte“ in den Vordergrund stellt, mit gutem Beispiel vorangehen.

In erschreckender Dramatik stellt sich gegenwärtig das Kriegsgeschehen im Jemen dar, wo sich aufgrund der an Intensität zunehmenden militärischen Handlungen die seit Jahren bombardierte Zivilbevölkerung in einer sich zusehends verschlechternden Ernährungsnotlage befindet und so prekär geworden ist, sodaß inzwischen 7 Millionen Menschen der Gefahr des Hungertods ausgesetzt sind. Davor warnt schon seit geraumer Zeit die UNHCR, die internationale Flüchtlingsorganisation der UNO. Deren Jahresbudget betrug im Jahre 1950 lediglich 300 000 US Dollar; im Jahre 1990 lag das Jahresbudget bereits bei 1 Milliarde USD, um Ende 2017 die Rekordmarke von 7,7 Milliarden USD zu übertreffen!

Nicht umsonst galt in der Vergangenheit die Maxime: „Kein Waffen-Export in Krisengebiete!“ Wenn entgegen dieses weisen Gebotes gehandelt wird und dieselbe deutsche Regentin milliardenschwere Exporte nach Saudi-Arabien befürwortet, so besteht die Gefahr für die Ausdehnung von Konflikten, wie dies im Jemen in abstoßender Grausamkeit gegenwärtig vorgeführt wird. Offenbar wird für die Alliierten der USA ein anderer Maßstab angelegt…

Nachdem im Jahre 2015 die deutsche Kanzlerin ihre Botschaft der sog. „Willkommenskultur“ verkündete, haben sich Abertausende aufgemacht, um ihr Glück in der BRD zu suchen. Als unheilvoll erwies sich alsbald, daß dieser Zustrom nicht nur unkontrolliert, sondern unbegrenzt vonstatten ging, weshalb die deutschen Behörden oft gar nicht wußten, aus welchen Ländern die Zugewanderten stammten, zumal falsche Angaben die wirkliche Identität der Asyl-Antragstellenden verschleierte und eine Differenzierung zwischen Kriegs- und Wirtschafts- Flüchtlingen zum Lotteriespiel wurde. Um den Irrwitz komplett zu machen, gaben Einreisende falsche Identitäten an: Aus Rumänen wurden Syrer, aus Afghanen Iraker, etc. – den Betrugs- Variationen waren keine Grenzen gesetzt: bis zu 13 verschiedene Identitäten waren keine Seltenheit…

Nachdem die Zahl der Nicht-Asylberechtigten – laut offizieller BRD-Regierungsstellen mehr als 650 000 ! – ins Uferlose stieg, aber rechtswidrig dennoch in der BRD verbleiben und die Sozialkassen zu Höchstauszahlungen zwingen, entwickelte sich die „Flüchtlingspolitik“ immer mehr zu einem längst nicht mehr beherrschbaren „Flüchtlingsproblem, dessen Ursachen“ – so der Tenor aus Berlin und Brüssel – „es zu bekämpfen gelte“. Vor konkreten Maßnahmen schreckt man nach wie vor zurück, denn es blieb nur bei Lippenbekenntnissen, weil sich in Europa niemand traute, die Problematik aufzuhellen und die Fakten zu benennen, die eindeutig auf die Kriegs-Initiatoren zurückgehen, womit unweigerlich das Verursacherprinzip in den Vordergrund tritt.

Dies würde bedeuten, daß die Kriegsverursacher die Konsequenzen aus ihrer militärischen Gewaltanwendung zu tragen haben und demnach Kriegsflüchtlinge eben nicht von Staaten aufzunehmen sind, die am jeweiligen Kriegsgeschehen gar nicht beteiligt waren/sind. Hauptkriegs- Akteure sind in Nahost, wie auch in Afghanistan, bekanntlich die USA. Letztere drücken sich, wie ebenfalls ihre kriegsbeteiligten Verbündeten in Saudi- Arabien, und in Europa (wie Frankreich und Großbritannien) vor der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen, sind jedoch diejenigen, die als Verursacher eigentlich den Löwenanteil der Kriegsflüchtlinge aufnehmen müßten.

Seit den 90er Jahren spielen sich die mörderischsten Kriege der Welt vor den Toren Europas ab! Müßte es bei verantwortlichem Regierungshandeln der EUStaaten und der EU-Institutionen nicht eine Selbstverständlichkeit nicht zuletzt im Interesse der EU-Bürger sein, den „atlantischen Freunden“, vor allem den Krieger-Präsidenten aus den USA, wie auch deren Kongress klarzumachen, daß Europa – und insbesondere das dichtbesiedelte Deutschland – nicht länger die Rolle des Sündenbocks ihrer Militärabenteuer spielen kann? Bleiben dann auf einmal die „westlichen Werte“ außen vor, dann stimmt etwas nicht mehr im Demokratiegefüge der „freien Welt“! In einer echten „Partnerschaft“ darf und muß, insbesondere bei wichtigen Fragen, die Wahrheit im Vordergrund stehen. „America first!“ hatten wir seit Ende des 2. Weltkriegs bis heute! Nun ist es an der Zeit, Präsident Trump und den USA auf Augenhöhe zu begegnen und ihm aufzuzeigen: jetzt reicht‘s! Europa mußsich endlich emanzipieren und politisch erwachsen werden!

Wenn sich die deutsche Kanzlerin von US-amerikanischen und deutschen Medien viele Jahre hindurch als “mächtigste Frau der Welt“ feiern läßt, wäre es dann nicht für sie eine längst überfällige Verpflichtung gewesen, sowohl gegenüber den unter den Kriegsfolgen Leidenden, als auch im Interesse Europas, schon ihren „lieben Freund Obama“ an seine Verantwortung mit der Mahnung zu erinnern? Wer Kriege führt, muß auch die Konsequenzen in Kauf nehmen, was miteinschließt, Flüchtlinge aufzunehmen und dafür die Kosten zu tragen! Stattdessen kuscht „die Mächtigste“ und bürdet hingegen ihrer Bevölkerung unter dem erpresserischen Zwang des „Wir schaffen das!“ ein Übersoll an Kriegsflüchtlingen auf, selbstherrlich an Parlament und Volk vorbei – und ohne sich mit den EU-Nachbarstaaten ins Benehmen zu setzen… Gleichzeitig veranlaßt sie mit ihrem Lockruf – zusätzlich zu den Kriegsflüchtlingen aus Nahost – Tausende und Abertausende aus den fernsten Staaten Afrikas, in die BRD zu kommen, ohne für die Registrierung der Einwandernden die notwendige Administration vorzusehen und – was absolut inakzeptabel erscheinen muß – ohne überhaupt den für die Umsiedlung erforderlichen Wohnraum zur Verfügung stellen zu können, wohl wissend, daß dieses Defizit für die eigene Bevölkerung noch über Jahre hinaus fortbestehen wird…

Gutgläubige, hilfsbereite Bürger werden mit dem dreisten Spruch „Wir schaffen das!“ moralisch in Geiselhaft genommen, und Ehrenamtliche arbeiten bis zur Erschöpfung, um letztendlich festzustellen, daß diese Mammutaufgabe beim besten Willen und größtem Einsatz nicht zu bewältigen, eben nicht „zu schaffen“ war. Auf einem weiteren EU-Krisengipfel in Brüssel sollte erst jüngst die Flut von Millionen in Afrika auf Einwanderung Hoffenden durch „schärfere Kontroll-Maßnahmen“ gedrosselt werden, ohne daß die eigenmächtig handelnde Kanzlerin, die sich selbst als „alternativlos“ sieht, zuvor zur Einsicht gelangt wäre, ihren Lockruf aus dem Jahre 2015 an alle Bedrohten und Beladenen, nach Europa zu kommen, bis heute relativiert oder nur ansatzweise korrigiert hätte. Bis dies geschehen ist, hat ihre Einladung nach wie vor Gültigkeit.

Die Schlepper sehen sich aufgrund dieser halbherzig verkündeten „Änderung“, die keine ist, ermutigt, ihr kriminelles Treiben zu intensivieren und dafür zu sorgen, daß der Strom der Wanderungswilligen aus Afrika nicht abreißt. Während viele Afrikaner unter Einsatz ihrer Geldreserven ihre Heimat verlassen, verbeiben die Ärmsten zurück. Die sich gern als „christlich“ gebende Flüchtlingspolitik, welche Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika dazu verführt, sich auf den Weg ins Abenteuer Europa zu machen, entlastet weder ihre Herkunftsländer, noch löst Sie die Probleme Afrikas. Die armen Länder Afrikas bedürfen der seriösen, nachhaltigen Hilfe Europas, getragen durch Investment, Wirtschaftspartnerschaften, industrielle Zusammenarbeit, Know-how-Transfer, gemeinsame Ausbildungsinitiativen und mehr Teilhabe am internationalen Handel.

Die Familie Sozaschwili ist vor mehr als 20 Jahren wegen der Kriegswirren in Abchasien nach Georgien geflohen. Skandalöseweise muß die Familie mit nur monatlich ca. 98 Euro auskommen. Es gilt, diesen Benachteiligten im eigenen Land wirkungsvoll zu helfen. Eine Verlagerung dieser Menschen in einen anderen Kulturkreis kann die Probleme nicht lösen.
Die EU-Flüchtlingspolitik hat sich bislang lediglich als Brandbeschleuniger sozialer Mißstände herausgestellt, denn:
Mehr als 30 Prozent aller EU-Bürger leben bereits unter der Armutsgrenze – Tendenz steigend! Wenn zu den sozial Benachteiligten Europas eine große Anzahl von Nichteuropäern in Konkurrenz bei den Sozialkassen vorstellig werden, sind Konflikte unausweichlich vorge- zeichnet. Aus den Nachfolgegenerationen muslimischer Einwanderer nordafrika- nischer Herkunft kreieren sich, wie alle wissen, die Terroristen von heute und morgen. Molenbeek in Brüssel oder in der Peripherie mit ihren Wohnsilos in Paris bieten jedem EU-Gipfelbesucher die Möglichkeit des kostenlosen Anschau- ungsunterrichts über das verhängnisvolle Scheitern langjähriger Integrations- bemühungen. Aber zur Verinnerlichung dessen haben die Politiker trotz intensivem Gipfel-Tourismus bislang nicht die nötige Zeit gefunden.

Ihr

Karl H. Koch
Vorsitzender
Internationaler Hilfsfonds e.V.


Letitia Magaan berichtet aus den Philippinen:
Wie das IH-Hilfsprojekt dem Patenkind Wilmer zugutekommt

Obwohl der 6-jährige Wilmer Soliman zusammen mit anderen Kindern erst vor kurzem in das IH-Schulförderungsund Patenschaftsprojekt aufgenommen wurde, zeichnen sich bereits positive Veränderungen in seinem Alltag ab. Mit der Aufnahme in das IH-Patenschaftsprogramm eröffnete sich für Wilmer die einmalige Chance zum täglichen Schulbesuch. Als Patenkind wurde er inzwischen in die Vorschulklasse der kommunalen Grundschule „Holy Spirit“ (Heilig' Geist) seines Wohnortes Quezon City aufgenommen.

Wilmer widmet sich seinen Hausaufgaben mit großer Hingabe.
Wilmer umringt von seinen Spielkameraden aus der Nachbarschaft.
Wilmers Eltern sind über diese Entwicklung sehr erfreut, zumal sich ihr Einkommen äußerst bescheiden ausnimmt: Der Vater verdingt sich als Hilfsarbeiter auf dem Bau, während seine Mutter Charisse im Restaurant eines Supermarktes arbeitet. Zusammen kommen sie auf einen Tagesverdienst von 300 Pesos, was ca. 20 Euro entspricht. Mit diesen Einkünften müssen alle Bedürfnisse der Familie abgedeckt werden.

Obwohl die gegebenen Umstände und die damit einhergehende Armut sich eher deprimierend ausnehmen, beeindruckt Wilmer mit einer bemerkenswert positiven Einstellung zum Leben. Dies bestätigen auch seine Lehrer, die ihn als höfliches und zuvorkommendes Kind beschreiben. Die Pädagogen sind sehr angetan von seinem gestalterischen Talent, das er beim Malen und Zeichnen unter Beweis stellt. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn Wilmer diesen, seinen beiden Lieblingsfächern, besonders zugetan ist. Deshalb widmet er sich mit großer Hingabe seinen Malbüchern, die ihm die Grundlagen der Farbenlehre näherbringen. Dieses Ziel verfolgt er mit großem Interesse und viel Fleiß. Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, als wäre Wilmers Alltag vergleichbar mit dem anderer Jungen aus armen Familien in seiner Nachbarschaft.

Bei näherem Hinsehen jedoch werden wir allerdings gewahr, daß dem nicht so ist. Anders als in den armen Nachbarfamilien in der näheren Umgebung des Vororts „Holy Spirit“, kommt ein erschwerendes Problem hinzu, das Wilmer in ständiger Sorge hält und ihn belastet: Seine Mutter leidet seit ihrer Geburt an einer Behinderung, welche bislang keine Aussicht auf Besserung verheißt. Da ein Bein merklich kürzer ist als das andere, treten bei Charisse täglich Schmerzen auf, die sie bei der Ausübung ihres Berufes stark beinträchtigen. Obgleich sie nicht bei jeder Verschlechterung ihres Zustands das Hospital aufsuchen muß, wirken sich die Schmerzen insofern nachteilig aus, als sie sich bei der Arbeit als großes Handicap erweisen. Charisse arbeitet als Kellnerin und Küchenhilfe, sodaß sich jede Störung ihrer Mobilität als belastend bemerkbar macht.

Wilmer mit seiner Schwester und seiner fürsorglichen Mutter.
Trotz beengter Wohnverhältnisse findet Wilmer stets einen Platz, um seine Schulaufgaben zu machen.
Werden die Schmerzen unerträglich, kann Wilmers Mutter nicht arbeiten. Darunter leidet sie sehr, weil die Familie auf das Geld dringend angewiesen ist, aber im Krankheitsfall – anders als in Deutschland – nicht zur Auszahlung kommt. Das ist für sie extrem belastend, denn sie fühlt sich insbesondere ihren Kindern gegenüber verpflichtet, etwas hinzuzuverdienen, damit der Lebensunterhalt der Familie bestritten werden kann.

Aufgrund dieser Problemsituation hat Haligi NG Bata, die für die Umsetzung des IH-Schulförderungs- und Paten- schaftsprojekt auf den Philippinen zuständig ist, beschlossen, Wilmer als Patenkind in das Fürsorgeprogramm aufzunehmen, welche eine spürbare Entlastung für die in den Slums Manilas wohnende Familie Soliman darstellt.

Wilmers Mutter ist sehr dankbar für die Unterstützung, die ihrem Sohn als IH-Patenkind zuteil wird. „Wir schätzen uns glücklich, daß Wilmer durch einen großzügigen Paten Beistand erfährt. Wir tun deshalb alles, um die erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen und alle administrativen Bedingungen zu erfüllen. Jeden Abend schließen wir den Paten aus dem fernen Deutschland in unsere Gebete mit ein, weil er mit seiner Güte das Leben unseres Sohnes zum Besseren verändern hilft.“

Aufgrund seines zarten Alters ist sich Wilmer verständlicherweise nicht der Konsequenzen bewußt, die sich aus der Behinderung für seine Mutter, seinen Vater und seine Geschwister – die auf der Titelseite abgebildet sind – ergeben können. Aber demnach ist sein Mitgefühl schon so weit entwickelt, daß er als Berufswunsch „Polizist“ oder „Soldat“ nennt, weil er dann anderen in ihrer Not beistehen und seine liebe Mutter so am besten beschützen kann.

Auf diese Weise glaubt er, wenn er groß geworden ist, am ehesten dazu beitragen zu können, seinen Eltern zu helfen, aus ihrer bedrückenden Armut herauszu- finden. Dank der kontinuierlichen Für- sorge des Internationalen Hilfsfonds und Haligi NG Bata kann sich Wilmer, so hofft er inständig, seinen Traum von einem besseren Leben erfüllen.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, in zwangloser Folge den sozialen Hintergrund einzelnen Patenkinder zu beleuchten, um auf diese Weise erkennbar werden zu lassen, wie positiv sich die Patenschaftshilfe des IH auf das Leben der geförderten Kinder aus ärmsten Verhältnissen in den Slums Manilas auswirkt. Jeder Beitrag, der aus dem fernen Deutschland geleistet wird, vermittelt den Ärmsten der Armen in Manila die verheißungsvolle Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die sich nur dann erfüllen kann, wenn durch den regelmäßige Schulbesuch Zugang zur Bildung und Berufsausbildung besteht.

Dafür, daß Sie, werte Spender des Internationalen Hilfsfonds, dies mit Ihrer Güte helfen zu ermöglichen, möchte ich Ihnen auch im Namen aller Patenkinder und ihrer Familien sehr herzlich danken.

Wilmer freut sich, wenn er seiner Mutter helfen kann.
Der Spielplatz vor der Schule bietet Wilmer viel Abwechslung
Wilmers Familie lebt mit seiner Familie in bedrückender Armut.
Ihre

Letitia Magaan
Leiterin IH-Schulförderungs-
und Patenschaftsprojekt Philippinen