INHALT
Nr. 10 Oktober 2016


EDITORIAL
EU: Zu den Kriegsflüchtlingen kommen Armutsflüchtlinge – eine tragfähige Lösung ist nicht in Sicht!

RUMÄNIEN UND MOLDAWIEN:
Den Notleidenden in den ärmsten Regionen Europas helfen!
RUMÄNIEN
Arbeitslosigkeit und Armut in Transsylvanien – dargestellt am Leidensweg der Familie Berei!



MOLDAWIEN
Hilfeersuchen für Behinderte und Notleidende an den IH



EU: Zu den Kriegsflüchtlingen kommen unzählige Armutsflüchtlinge – eine tragfähige Lösung ist nicht in Sicht!

Werte IH-Gönner,

die Immigrationspolitik der Europäischen Union ist nach wie vor von Konzeptionslosigkeit gekennzeichnet, wovon die auf der jüngst stattgefundenen Wiener Balkan- Konferenz erneut aufgebrochenen Widersprüchlichkeiten künden. Für zunehmende Verärgerung sorgt dabei der von vielen EU-Mitgliedsstaaten immer mehr als Zumutung empfundene Zick-zack-Kurs der deutschen Kanzlerin, der weit davon entfernt ist, zu einer tragfähigen Lösung beizutragen.

Der von ihr gewählte provokative Stil, ihrer Führungsrolle in Schlagworten Nachdruck zu verleihen, trägt nicht gerade dazu bei, innerhalb der EU die dringend gebotene Gemeinsamkeit für eine einvernehmliche Problemlösung zu erzeugen. Noch Anfang dieses Jahres hatte sie in absolutistischer Manier befunden: “Es kann nicht sein, daß irgend etwas geschlossen wird!“ und damit öffentlich die Schließung der Balkan-Route mißbilligt, was dazu geführt hat, daß sie zur vorangegangenen Balkan-Konferenz erst gar nicht geladen worden ist. Deutlicher konnte die Ablehnung der von ihr propagierten Leitlinien gar nicht zum Ausdruck kommen…

Den Regierungen der EU-Partnerstaaten ist natürlich die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) offiziell veröffentlichte Statistik nicht verborgen geblieben, die vom Januar bis Juli 2016 insgesamt 479 620 Asyl-Anträge in der BRD aufzählt, gegenüber 216 221 im Vergleichszeitraum des Jahres 2015, was einer Steigerung von 120 Prozent (!) im laufenden Jahr entspricht. Die Antragsteller kommen vor allem aus Syrien (197 139), Afghanistan (79 704), sowie Irak (66 625). Auch außerhalb der BRD wird die „BILD Zeitung“, die größte Tageszeitung Europas, gelesen, die am 22.09.2016 in typischer Balken-Überschrift titelte: „549 209 abgelehnte Asylbewerber, über 400 000 seit mehr als 6 Jahren bei uns – Neuer Irrsinn bei der Abschiebung“.

Wenn angesichts dieser alarmierenden Fakten in Deutschland vordergründig nur eine Scheindebatte geführt wird, in der mit massiver Unterstützung der regierungsnahen TV-Anstalten ARD und ZDF, sowie einflußreicher Printmedien, lediglich „Mängel in der Kommunikation“ seitens der Staatsführung gegenüber der Bevölkerung Erwähnung finden, so kann dies in den Nachbarstaaten der BRD nur als Wahrnehmungsverdrängung aufgefaßt werden, zumal die Floskel „Wir schaffen das!“ längst als „Leerformel“ enttarnt worden ist.

Die EU-Flüchtlingspolitik hat bereits einen solch wichtigen Stellenwert in der politischen Meinungsbildung gewonnen, daß sie sogar von Kommunikationswissenschaftlern zum Gegenstand ausgedehnter Forschungen avancierte. Dabei werden interessanterweise im Zusammenhang mit der Diskriminierungsproblematik, im Hinblick auf die Durchsetzung von Migrationsquoten, sog. „Pull-Faktoren“ (Engl. to pull = ziehen) gelistet, welche geeignet sind, Einwanderungswillige in ihrem Vorhaben zu motivieren oder darin zu bestärken, nach Europa zu kommen.

Dabei spielt offenbar “die Politik der offenen Grenzen“ – welche bekanntlich von der deutschen Kanzlerin mit den EU-Partnern nicht abgestimmt war und ihnen, den “27 EU-Rest-Staaten“, eigenmächtig übergestülpt und als Diktat aus Berlin empfunden wurde – eine bedeutende Rolle, ebenso wie die sich weltweit wie ein Lauffeuer verbreitende sog. „Willkommenskultur“, die eine gewaltige Sogwirkung ausgelöst und deshalb so viele EU-Partnerstaaten verstimmt hat. Zu diesen sog. „Pull-Faktoren“, von denen hier nur die wichtigsten Erwähnung finden, gesellen sich die in der Medienwelt die Thematik bestimmenden sog. „Push-Faktoren“ (Engl. to push = drücken), wie Krieg, Armut und Arbeitslosigkeit.

Während die Balkan-Route aufgrund von Abgrenzungsmaßnahmen eine Reihe von Balkan-Staaten quasi „dicht“ gemacht wurde, hat sich die Flut der Immigranten aufgespalten in Passagiere, die von internationalen Schlepperbanden entweder nach Ägypten oder Libyen geschleust werden.

Statt eines Herumoperierens am Symptom, bedarf es jedoch des rigorosen Eingreifens in die Verteilungsnetze der Schlepper, nicht nur in der Türkei, sondern ebenso in Zentralafrika und Mali: Dort kommen Tausende von Wirtschaftsflüchtlingen aus den Gebieten südlich der Sahelzone an, um sodann nach Libyen und weitere Anrainerstaaten des Mittelmeers geschleust zu werden. Es ergibt sich mit zwingender Logik, daß die Drehkreuze der internationalen Schlepperbanden systematisch ausgehoben und zerstört werden müssen; anders ist das Anbranden neuer Migrationswellen an Europas Küsten kaum einzudämmen.

Als untrüglicher Gradmesser für die Ineffizienz der gerade dem afrikanischen Kontinent zukommenden bilateralen und internationalen Entwicklungshilfe stehen die zunehmenden Zahlen von Afrikanern, die jede Hoffnung auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in ihrer Heimat aufgegeben haben und zu Tausenden nach Europa strömen – die Tendenz im Hinblick auf die Anzahl der Immigranten: steigend.

Die unmittelbare Reaktion auf die Ineffizienz der dem afrikanischen Kontinent gewährten EU-Entwicklungshilfe ließ nicht lange auf sich warten. Sie fand ihren Ausdruck in der kontinuierlich ansteigenden Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen. Letztere haben längst jede Hoffnung auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in ihren Heimatländern aufgegeben und strömen inzwischen zu Aber-Tausenden nach Europa. Ein Abebben dieser Flüchtlingsbewegungen ist kaum zu erwarten – ganz im Gegenteil: In immer mehr afrikanischen Staaten wird Europa von den Ärmsten als einziger Ausweg aus dem eigenen Desaster bitterer Armut betrachtet.

Zu dieser Problematik äußerte sich jüngst Ex-Bundespräsident Dr. Köhler, indem er die EU-Politiker dazu anmahnte, die afrikanischen Staaten endlich als gleichberechtigte Partner anzuerkennen und nicht ständig die eigenen Vorteile in den Vordergrund zu stellen. Es müßten zudem deutlich mehr Investitionen getätigt werden, um Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie zu schaffen, um auf diesem Wege Wirtschaftswachstum zu schaffen.

Ihr

Karl H. Koch
Vorsitzender Internationaler Hilfsfonds e.V.


RUMÄNIEN: Arbeitslosigkeit als Auslöser auswegloser Armut in Transsylvanien – dargestellt am Leidensweg der Familie Berei!

In Rumänien konzentrierte sich der IH mit seinen Hilfsgütersendungen in den letzten Jahren hauptsächlich auf die Region Transsylvanien mit der Kleinstadt Vulcan und weiteren umliegenden Gemeinden. Denn hier herrscht bekanntlich der höchste Grad an Arbeitslosigkeit in Rumänien, da die Bergbaugebiete mit ihren Kohlengruben seit geraumer Zeit den Betrieb eingestellt haben. Seitdem grassiert bittere Not unter den Bergleuten, die in ihrer Region keine geregelte Arbeit mehr finden können. Deshalb ist die Hilfe des IH auch im laufenden Jahr wieder auf diese Zielgruppe ausgerichtet, die auch Roma-Minderheiten miteinschließt. Die Armenhilfe des IH für Rumänien erreicht damit bei einem Volumen von 1011 Tonnen, einen Gesamtwert von 4 756 565,-- Euro, wie die untenstehende Statistik belegt.

Dank der großzügigen Unterstützung seiner Gönner war und ist es dem Internationalen Hilfsfonds e.V. vergönnt, vielen Notleidenden im Osten Europas gegenüber seine Verbundenheit und Loyalität zu bekunden, um so gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Völkerverständigung mit unseren Nachbarn im Osten zu leisten.

Am Bespiel des Leidenswegs der Familie Berei kommt auf bedrückende Weise zum Ausdruck, welch unüberwindbare Notlage die Schließung der Kohle-Zechen für die arbeitslos gewordenen “Kumpel“ heraufbeschworen hat. Dieses Schicksal teilt sich die Mehrzahl der im Schil- Tal lebenden Familien, deren Ernährer in den Kohlebergwerken Transsylvaniens ein viele Jahre währendes Auskommen fanden.

Das jedoch änderte sich schlagartig, als 1989 die Sowjet-Union zusammenbrach, in dessen Wirtschaftsgefüge alle kommunistischen Staaten Zentral- und Osteuropas eingebunden waren. Um diesen einschneidenden Umbruch besser nachvollziehen zu können, lassen wir am besten einen davon direkt Betroffenen, das Oberhaupt der Familie Berei wie folgt zu Worte kommen.


FRANCISC BEREI SCHILDERT DEN LEIDENSWEG SEINER FAMILIE:


Mein Name ist Francisc Berei. Ich bin zur gleichen Zeit Ehemann, Vater und Großvater und somit für den Lebensunterhalt einer Großfamilie zuständig. Ich bin 54 Jahre alt und habe in meinem Leben sowohl Schönes erlebt, aber und auch viel Schweres durchgemacht. Schon mit 16 Jahren wurde ich zum Abbau von Steinkohle im Kohlebergwerk Aninoasa beordert. Kurze Zeit danach starb mein Vater, sodaß ich fortan für den Unterhalt meiner Mutter und meiner neunjährigen Schwester Verantwortung trug. Durch harte Arbeit schaffte ich den beruflichen Aufstieg, wodurch sich meine Position merklich verbesserte und mir ein relativ gutes Auskommen sicherte.

1987 heiratete ich meine liebe Frau Maria. Mit vereinten Kräften schufen wir uns eine glückliche Existenz. Gott hat uns mit 5 Kindern gesegnet: 1988 wurde Ana Maria geboren, 1990 folgte Vasile Adrian, 1993 Ioan Francisc, 2002 Valentin Viorel, sowie 2006 schließlich das Nesthäkchen Vasile Gabriel.

Die Familie Berei hat vom IH nicht nur Kleidung und Nahrungsmittel erhalten, sondern zusätzlich auch Materialien aus Deutschland, welche für die Renovierung ihrer Wohnung dringend benötigt werden, aber in Rumänien aufgrund ihrer Armut für sie unerschwinglich sind.
Im Jahre 1999 haben wir allerdings eine schlimme Nachricht erhalten: Bei einer Routinekontrolle haben die Ärzte festgestellt, daß Ana Maria und Vasile Adrian mit HIV infiziert waren. 2005 verstarb Vasile Adrian an den Folgen seiner Krankheit im Kinderkrankenhaus Louis Turcanu in Temeswari. Meine Tochter Ana Maria hat in der Person von Marius V. die Liebe ihres Lebens gefunden, und trotz ihres Leidens schloß sie die Ehe mit ihm. Bei der Geburt ihrer Tochter Ana Sabina ist ihre Mutter Ana Maria verstorben. Der Vater Marius, ebenfalls HIV positiv, hat sodann sein Kind an mich, Francisc, abgeschoben. Meine Frau Maria hat nach dem Tod unserer Tochter einen Schock erlitten, woraufhin sich mit der Zeit ihr Sehfeld so stark verschlechterte, sodaß eine Operation erforderlich ist, die wir uns aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten nicht leisten können.

Zur Zeit sind meine Frau Maria, meine Söhne Valentin Viorel und Vasile Gabriel, sowie meine Nichte Ana Sabina V. in meiner Obhut. Die Kinder gehen alle zur Schule und zeigen zufriedenstellende Resultate beim Lernen. Valentin Viorel bereitet sich auf den Beruf eines Kfz-Mechanikers vor, Vasile Gabriel will Polizeibeamter werden und die Nichte dank ihres musikalischen Talents, Sängerin. Große Sorgen bereitet mir mein Sohn Ioan Francisc, der an einer psychischen Krankheit leidet und von zu Hause weggelaufen ist. Bis zum heutigen Tag konnten ihn die Behörden nicht finden.

1997 hatte die Regierung Rumäniens beschlossen, einen Teil der Kohlengruben zu schließen. Die Entlassenen – auch ich war einer von ihnen – bekamen Abfindungsgelder, um einen neuen Anfang zu wagen. Leider war dafür keine Beratung vorhanden. Allein schon die Arzneimittel-Kosten für meine Familienmitglieder und die seit Jahren grassierende hohe Inflation haben diese Gelder schnell schwinden lassen. Aber das größte Malheur ist: Heutzutage hab ich keinen festen Arbeitsplatz; und in meinem Alter ist es hier unmöglich, etwas Geregeltes zu finden. Deshalb müssen wir uns mit Gelegenheitsarbeiten begnügen und uns auf diese Weise mehr schlecht als recht über Wasser zu halten. So sammeln wir im Sommer Wildfrüchte und Pilze und suchen in der Umgebung der geschlossenen Bergwerke Alteisen, um zu etwas Geld zu kommen. Wir leben in einer Sozialwohnung: Ein Zimmer mit Küche und Bad. Unser monatliches Einkommen liegt bei 748 Lei, was ungefähr 166 Euro entspricht: bestehend aus Sozialhilfe und zusätzlichem Kindergeld für die beiden Söhne. Das Kindergeld der Nichte jedoch hebt der leibliche Vater ab und verbraucht es für Zigaretten und Alkohol.

Wie Sie sehen, werte IH-Spender, war ich früher ein stolzer, aufrechter Mann. Heute stehe ich gedemütigt und mit ausgestreckter Hand da, dankbar für jedwede Form von Hilfe für meine Familie und mich. Sie werden nun verstehen, weshalb viele Menschen des Schil-Tals und aus dem Kohlenbecken Motru-Rovinari in den Westen ziehen, um dort versuchen Arbeit zu finden und das bei uns nicht auffindbare Geld zu verdienen. Das ist leider nur den jungen Leuten vorenthalten. Die ältere Generation ist sich hingegen bewusst, daß für sie der Zug abgefahren ist und sie auf dem Bahnsteig zurückbleiben müssen.

Angesichts der mißlichen sozialen Lage ist es für uns, die Zurückgebliebenen, ein Segen, daß es in Deutschland mitfühlende Spender gibt, deren Großzügigkeit dem Internationalen Hilfsfonds die notwendige Unterstützung zu gewähren, um die von den Ärmsten dringend benötigten Hilfsgütertransporte in unsere sonst im Westen Europas des öfteren vergessene Region Transsylvanien zu bringen, die auch uns zugute kommt. Dies empfinden wir als einen Segen und möchten Ihnen dafür unseren herzlichen Dank entrichten. Hochachtungsvoll,

Francisc Berei
(Übersetzung aus dem Rumänischen: Edmond Tepfenhart)

Moldawien: Hilfeersuchen für Behinderte und Notleidende an den IH

Moldawien: Unser Photo zeigt Herrn Sergej Trebish, den Vorsitzenden der moldawischen Hilfsorganisation ’’Orheiul Vechi’’, der Hilfsbedürftigen seines Landes Unterstützung zuteil werden läßt.
Im August dieses Jahres wurde ein seriöses Hilfeersuchen aus Republik Moldawien an den Vorsitzenden des IH gerichtet, welches wir untenstehend wiedergeben.

Der Internationale Hilfsfonds wird diesem Ersuchen in Bälde entsprechen und einen LKW mit Hilfsgütern im Rahmen seiner Armen- und Nothilfe für Ost-Europa, nach Orhei entsenden, einer in der gleichnamigen Region, am Fluß Rant gelegenen Stadt, welche ca. 33000 Einwohner zählt. Orhei befindet sich etwa 50 km nördlich der Hauptstadt Kishinau. Wie die auf der Seite 3 abgebildeten Statistik zu ersehen ist, umfaßt die Hilfe des IH für Bedürftige in Moldawien inzwischen nunmehr einen Gesamtwert von Euro 688 440 --, bei einem Volumen von mehr als 145 Tonnen. In diesem Zusammenhang sollte Erwähnung finden, daß der Internationale Hilfsfonds eine der ersten europäischen Hilfsorganisation war, die Moldawien bereits Mitte der 90er Jahre schon damals dringend benötigte Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung in größerem Umfang zukommen ließ.

Zu dieser Zeit arbeitete der IH in Partnerschaft mit der Akademie der Wissenschaften der Republik Moldowa zusammen. Dies erklärt, warum sich darüberhinaus sich der Internationale Hilfsfonds mit seinem Brüsseler Büro auf dem Gebiet der Wissenschaftskooperation betätigte, da Moldawien nach dem Zusammenbruch der UdSSR größte Schwierigkeiten hatte, seine Beziehungen zum Ausland neu zu ordnen.

Dank des Engagements des IH konnte Moldawien ein Abkommen mit der Europäischen Kommission und den in der Wissenschaftskooperation ebenfalls aktiven assoziierten Ländern wie Norwegen und der Schweiz sich aus seiner Isolation lösen und neue Partnerschaften speziell in den Tätigkeitsfeldern der angewandten Wissenschaften erreichen. Diese Hilfe des IH zur Selbsthilfe fand größte Anerkennung, nicht nur seitens der Akademie der Wissenschaften, sondern auch der Regierung Moldawiens.

Später konzentrierte sich der IH weitgehend auf die humanitäre Hilfe, bei der sozial Benachteiligte, Behinderte, Kranke, Waisenkinder und die sozialen Fürsorgestellen des Landes, inklusive der Krankenhäuser und Altenheime im Mittelpunkt standen. Da der Internationale Hilfsfonds auf eine langjährige Kooperation mit staatlichen und nicht-staatlichen sozialen und medizinischen Einrichtungen zurückblicken kann, stellt es für unser Hilfswerk keine Schwierigkeit dar, seine Hilfsmaßnahmen – die übrigens nie gänzlich zum Erliegen kamen, sondern auch im Laufe der letzten Jahre re-aktiviert worden waren – wieder aufzunehmen.

In den vergessenen Landgemeinden Moldawiens ist die Armut am größten.
Wir werden nach der Versendung der bevorstehenden Hilfsgütersendung in Kürze über die hoffentlich erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahme berichten und wären erfreut, von Ihnen, werte IHGönner die erforderliche Unterstützung zu erhalten.

Mit bestem Dank und den besten Wünschen,

Ihr

Karl H. Koch
Vorsitzender
Internationaler Hilfsfonds e.V.